Organisation und Ablauf des Masterstudiums
Der Masterstudiengang ist vollständig modular aufgebaut. Jedes der Lehrmodule wird über das internationale ECTS-
Im ersten Semester ist das Belegen aller Grundmodule Pflicht. In den folgenden beiden Semestern wählt der Studierende zwei Module als Vertiefungsfächer und zwei als Nebenfächer. Das Studium kann dadurch weitgehend den eigenen Interessen entsprechend gestaltet werden.
Die Module der Vertiefungsfächer beinhalten Vorlesungen, Übungen und Praktika. In den Übungen und Seminaren wird das in den Vorlesungen vermittelte Fachwissen an konkreten Beispielen vertieft, während in den Praktika das theoretische Wissen angewandt und erforderliche Arbeitstechniken eingeübt werden. Die Praktika umfassen insgesamt mehr als die Hälfte der gesamten Stundenzahl und bilden damit ein zentrales Element des Masterstudiums.
Die Module der Nebenfächer sind als Gruppenseminare mit Praktikum organisiert, in denen der Stoff im Laufe des Semesters selbständig im Rahmen eines kleinen Projektes erarbeitet werden soll. Die zuständigen Hochschullehrer geben zu Beginn des Semesters Listen mit Themenvorschlägen für Praktikumsaufgaben heraus, aus denen die Studierenden jeweils eines für ihre Gruppenarbeit auswählen können. Unter Anleitung des Hochschullehrers wird das Projekt dann durchgeführt. Das für die Lösung der Aufgabe notwendige Fachwissen ist anhand von Literaturvorschlägen weitgehend selbständig zu erarbeiten und zusammen mit einer Skizze des Lösungsweges im Rahmen eines Seminars vorzustellen. Anschließend erfolgt die selbständige Lösung der Aufgabe, die dann in einem zweiten Seminar präsentiert wird.
Die Lehrveranstaltungen werden jeweils durch studienbegleitende Fachprüfungen abgeschlossen. Die Masterprüfung besteht aus den Fachprüfungen und der Masterarbeit im Umfang von sechs Monaten, die im vierten Semester durchgeführt wird und durch eine Masterthesis zu dokumentieren ist. Durch die Prüfungen soll festgestellt werden, ob der Prüfling die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat, die einschlägigen Methoden beherrscht, die fachlichen Zusammenhänge überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftlich zu arbeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse anzuwenden. Nach Bestehen der Masterprüfung wird der weiter qualifizierende Hochschulgrad
- Master of Science
als zweiter, berufsqualifizierender Abschluss verliehen. Dieser ist auch eine Voraussetzung für die Aufnahme eines Promotionsstudiums.